stilisierter Apfel auf grünem Grund

Es ist sinnvoll seine Kohlgewächse mit engmaschigen Kulturnetzen oder Vlies vor Tauben und anderen Mitessern zu schützen. 

Auch der Kohlweißling gehört zu diesen Mitessern - der Schmetterling legt gern ihre Eier auf die Unterseite von Kohlgewächsen wie Kohlrabi, Kopfkohl, Grünkohl und dergleichen.
Sobald aus den Eiern die gefräßigen Raupen geschlüpft sind, bleibt von den saftig-fleischigen Blättern manchmal nicht viel mehr übrig als Stumpf und Stiel.

Trotzdem schützenswert?!

Kohlweißlinge selbst sind Nahrung u.a. für parasitische und räuberischen Insekten, Vögel, Igel, Kröten, Maulwürfe und Mäuse, sie sind daher ein wichtiger Bestandteil der Artenvielfalt!

Wer den Kohlweißlingen selbst durch Gift schadet, schadet automatisch auch all seinen Freßfeinden. Und meistens landen solche Gifte auch in den Gemüsen, die wir anbauen, im Boden, in der Folgekultur...

Man braucht also nicht lange drüber nachdenken: Gift kommt natürlich keinesfalls in Frage!

Fazit

Wer seine Kohlpflanzen nicht mit den Raupen teilen möchte, sollte Kulturschutznetze oder Vlies einsetzen 😉 und sich am Flattern der Schmetterlinge erfreuen.