stilisierter Apfel auf grünem Grund

 Wir setzen Gründünger ein, um brach liegende Flächen zu schützen und den Boden darin zu verbessern.

Gründüngung bezeichnet das gezielte Anbauen von Pflanzen zur Bodenverbesserung im Acker-, Obst-, Wein- und Gartenbau. Anders als Nutzpflanzen werden die Pflanzen üblicherweise nicht geerntet, sondern gemulcht oder untergepflügt.

Quelle: Wikipedia

 

Der Gründünger hat jede Menge Vorteile:

  • er schützt den Boden vor Witterungseinflüssen wie starkem Regen, Erosion durch Wind und zuviel UV-Licht
  • er wächst schnell hoch und unterdrückt damit unerwünschte Beikräuter (früher "Unkraut" genannt)
  • für sein Wachstum entzieht er CO2 aus der Atmosphäre, das in Form  der Wurzelmasse direkt in den Boden gebracht wird und dort später als Nahrung für das Bodenleben dient
  • er bindet Nährstoffe, die andernfalls ausgewaschen und weggespült würden und hilft diese durch Verrotten später wieder dem Boden zuzuführen (Nährstoffkreislauf)
  • speziell die Wicken gehören der Familie der Leguminosen an, deren Eigenschaft es ist, Luftstickstoff mit Hilfe von symbiotisch lebenden Bakterien im Boden zu binden (Stickstoff ist ein wichtiger Makronährstoff, einer der wichtigsten Bestandteile von Dünger), diese Pflanzen düngen den Boden also "aktiv".
  • und so weiter...

 

Im kommenden Frühjahr werden die Pflanzen leicht untergearbeitet oder einfach nur etwas platt gedrückt und dann kann darin gesät oder gepflanzt werden, was letztendlich dort wachsen soll.