stilisierter Apfel auf grünem Grund

Diesmal besprochen:

  • Aufteilung der Beetstreifen in einzelne Flächen für die Vergabe

--> Die Aufteilung der Flächen soll möglichst gleichmäßig erfolgen, um ein optisch ansprechendes Gesamtbild zu ergeben.

--> Wie sich der Teilnehmer auf seiner Beetfläche bewegen möchte, soll ihm weitestgehend selbst überlassen bleiben - ob temporär über ausgelegte Bretter, permanentere Trampelpfade oder über Trittsteine, egal welche Maßnahme der Teilnehmer wählt, es muss sichergestellt sein, dass die Maßnahme leicht wieder entfernt werden kann, etwa am Saison-Ende oder bei einer Neu-Vergabe. Das gilt auch, wenn ein Teilnehmer vor hat, die Fläche mehrere Jahre nacheinander zu nutzen. Die Arbeitsgruppe macht den Teilnehmern ein paar Vorschläge.

  • besondere Flächen, die NICHT an Teilnehmer vergeben werden

--> bis auf die kleinen Beetflächen der ersten Beetreihe an der Sitzgelegenheit (Küchen- und Teekräuter) sollen alle eingefassten Beetflächen auch für die Vergabe an Teilnehmer verwendet werden.

--> für die Teilnahme von Kindergärten, Jugendgruppen, Schule sowie für Rotation etc. soll ein noch festzulegender Anteil der Beetflächen jährlich zurückbehalten werden - diese Flächen können nach einem Verzicht der o.g. Gruppen dann für EINE Saison vergeben werden an neue Teilnehmer oder im Tausch gegen die Fläche bestehender Mitglieder.

--> in den verbleibenden, nicht befestigten Flächen außerhalb der Ring-Beete soll Platz für permanente Bepflanzung wie Beeren, Rhabarber, Kräuter, Stauden und Schattenspender gefunden werden

  • Priorisierung von Teilnehmern, tatsächliche Durchführung der Vergabe

--> Körperlich eingeschänkte Teilnehmer werden immer Einzelfallentscheidungen werden, je nach Art ihrer Einschränkung, da immer nur eine eingschränkte Anzahl Hochbeete oder unterfahrbare Beetkästen verfügbar sein werden.

--> Die Liste der Teilnehmer ist mit ihren aktuell 50 Positionen erstmal geschlossen - eine Warteliste für Nachrücker wird aufgemacht.

--> Die Vergabe kann in kleinen Gruppen in mehreren Terminen erfolgen, bei denen man den Teilnehmern jeweils ein Beet und eine Alternative, soweit noch vorhanden, vorgestellt wird und dem Teilnehmer die Wahl gelassen wird. Wobei zu dem Zeitpunkt der Entscheidung nicht bekannt sein soll, wer die Nachbar-Beete bewirtschaftet, sodass nicht nach "Nase" oder "Name" entschieden wird.

--> denkbar ist, alle bisher aktiven Helfer zuerst Flächen zuzuteilen

--> terminlich tendieren wir zu Ende September für die Vergabe

  • mögliche Sanktionen bei Verwahrlosung der Flächen und Nicht-Teilnahme an gemeinschaftlichen Pflegearbeiten

--> es wurde besprochen, dass solchen Teilnehmern zweimal eine Verwarnung (gelbe Karte / rote Karte) ausgesprochen werden soll, wenn der Arbeitsgruppe auffällt, dass das Beet des Teilnehmers verwahrlost oder auch wenn jemand nie bei den gemeinschaftlichen Pflegearbeiten mithilft. Eine Verwarnung ist dabei gekoppelt mit einer zweiwöchigen Frist zur Nachbesserung. Sollte jemand vorab wissen, dass er oder sie sich länger nicht um ihr Beet kümmern kann (Krankheit, Urlaub, o.ä.), kann dies vorab mitgeteilt und eine zwischenzeitliche, interne Lösung gefunden werden (z.B. Aushang am schwarzen Brett für Unterstützung, Beetnachbarn helfen möglicherweise aus...).
Ändert sich das Verhalten des Teilnehmers auch nach den Verwarnungen nicht, wird ihm die Beetfläche nach Ablauf der Frist wieder aberkannt und kann spätestens zur nächsten Saison, möglicherweise aber auch schon in der Zwischenzeit wieder vergeben werden.